Fußballbuch-Update Nr. 2: Von Lutz Pfannenstiel zu Bjarne Goldbaek

Liebe Fußballbegeisterte!

 

„Schreib doch hier mal was rein – wir müssen zusehen, dass das Ding um die Welt kommt“

Die Reise geht weiter… Inzwischen wurde das Fußballbuch (mehr zum Projekt findet ihr hier) durch Lutz Pfannenstiel an Bjarne Goldbaek, Schalker Ex-Profi, weitergegeben. Letzterer beschrieb mir, in welchem Rahmen er das Buch erhalten hat: „Ich habe Lutz Pfannenstiel beim Fernsehen getroffen, weil wir beide für den gleichen Sender arbeiten. Er drückte mir das Buch in die Hand und meinte: ‚Schreib doch hier mal was rein – wir müssen zusehen, dass das Ding um die Welt kommt!‘“ Daraufhin habe der gebürtige Däne „einen Blick in das Buch geworfen“, sofort mit „ja, klar, alles klar“ geantwortet, und fortan seine „Geschichte hineingeschrieben.“

Am Telefon wollte ich von ihm wissen, weshalb er von dem Projekt überzeugt ist und ein Teil davon sein wollte. Er antwortete: „Ich habe selbst durch den Fußball einen viel breiteren Blickwinkel bekommen. Man kommt mit anderen Nationalitäten, mit sehr vielen Menschen, zusammen. Und das bedingt einfach, dass man besser auf andere Menschen zugehen kann und anderen Kulturen verständnisvoller begegnet. Das hat mir der Fußball gegeben und das ist ja auch das, was das Buch zeigen will: Dass Fußball verbindet und Verständnis erzeugt.“

In seinem Text hat Bjarne Goldbaek seine Erlebnisse rund um die Fußball-WM 1998, das gemeinsame Feiern der Menschen verschiedener Kulturen und Nationen, aufgegriffen. Er schrieb u. a.: „Das Schönste am Turnier war aber ganz klar die Stimmung rund um die Spiele. Obwohl ich in der Bundesliga und der Premier League gespielt habe – wo die Stimmung schon extrem gut ist – war die Stimmung und das friedliche Miteinander unter den verschiedensten Nationalitäten so beeindruckend!“

Mich hat interessiert, ob er sofort wusste, was er ins Buch schreiben möchte. Er entgegnete mir: „Wenn ich die Frage danach, was in meiner Karriere am beeindruckendsten gewesen ist, schnell beantworten hätte müssen, hätte ich vielleicht etwas anderes geschrieben. Ich habe das Ganze eine Zeit lang sacken lassen. Das, was ich geschrieben habe, gibt wohl das am besten wider, was ich im Fußball Großes erlebt habe, was der Fußball so zurückgeben kann in vielen Jahren. Das andere wäre so, ja, dass ich das und das erlebt habe, da Meister wurde und dort Tore geschossen habe. Aber das, was ich geschrieben habe, ist das Größte, was ich vom Fußball bekommen habe.“

Am Ende seines schriftlichen Beitrags formulierte er: „Es ist immer wieder sehr schön zu erleben wie neugierig, offenherzig die Fans verschiedenster Nationen mit sehr unterschiedlicher Religionszugehörigkeit, Erziehung, Bildungsniveau etc. miteinander umgehen und sich gegenseitig schätzen.“

Vielen Dank meinerseits nochmal an Bjarne für diese tollen Worte!

Und jetzt lasst uns gespannt sein, wer als Nächstes in das Buch schreibt und wohin die Reise geht…

Sportliche Grüße

Lisa Blue

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