Teil II des Interviews mit Sebastian Hille

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DSC-Fans lächeln bei einer Legendentour mit Sebastian Hille in die Kameras. Foto: DSC Arminia

Inwieweit reden die Jungs aus der Mannschaft mit dir über die verschiedenen Perspektiven?

Wir sprechen schon darüber. Manchmal gibt es dann Späße von ein paar Spielern, die meinen: „Oh, du hast aber schnell vergessen, dass du Spieler warst“, wenn es Kontroversen gibt. Ich denke, dass es ganz gut angekommen ist, dass ich diesen Job übernommen habe. Aber ich will nochmal betonen, dass Katrin ihren Job wirklich klasse gemacht hat. Da konnte jeder jederzeit anrufen, auch heute noch. Ich kann sie immer noch anrufen, wenn ich Fragen habe. Sie ist immer ein Teil von uns. Für das Team ist es ganz gut, dass ich schon bekannt bin. Wenn ein Externer gekommen wäre, hätten sich die Jungs erst wieder an jemand Neues gewöhnen müssen. Von daher denke ich, dass das eine ganz gute Lösung war.

Welche waren deine schönsten Momente während deiner Zeit als Spieler beim DSC? Was war dein bislang tollstes Erlebnis als Teammanager?

Als Spieler waren die Erfolge für mich am schönsten. Jetzt nicht nur die Saison, in der ich das Aufstiegstor geschossen habe, sondern auch die Saison zuvor. Als ich verpflichtet worden bin, waren wir auf dem 20. Platz. Das Spiel gegen Darmstadt haben wir 1:5 verloren, ich habe zwar ein Tor geschossen, aber es lief damals nicht gut. Und dann diese Entwicklung mitzumachen. Dass wir dann erstmal den Klassenerhalt geschafft haben, war sehr wichtig. Danach haben wir eine so geile Saison durchgespielt. Ich werde diese mannschaftliche Geschlossenheit nie vergessen. Das ist das, was uns bis heute auszeichnet. Dass wir gewisse Säulen in der Mannschaft hatten und haben, die das Team geführt haben bzw. führen. Der Aufstieg 2013 war auch ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.

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Am 11. Mai 2013 schoss Sebastian Hille den DSC Arminia Bielefeld mit seinem Treffer zum 1:0 gegen den VfL Osnabrück in die 2. Bundesliga. Foto: DSC Arminia

Was negativ war, war die Relegation 2015. Aber die Reaktionen der Fans waren beeindruckend. Die Unterstützung der Fans nahm nicht ab, sondern immer mehr zu. Wir haben das im Mai beim Arminis Sommerfest gesehen. In diesem Jahr waren wieder mehr Menschen da als im Vorjahr. Es ist geil, dass Arminia gerade eine stetige Entwicklung durchlebt. Ich finde es gut und sehr interessant und freue mich, ein Teil davon zu sein. Natürlich hätte ich mir das Erlebnis mit der Relegation gerne erspart, aber das waren eben auch Erfahrungen. Ich hatte nach dem Spiel in Darmstadt 150 Nachrichten auf dem Handy, nach dem Rückspiel in Bielefeld waren es zwei. Es war trotzdem beeindruckend, wie der Verein zusammengehalten hat. Wir haben es wieder gutgemacht und sind aufgestiegen. Auch der Aufstieg 2015 war für mich auf eine gewisse Art und Weise schön, auch wenn ich nicht mehr so viele Spielanteile hatte. Ich hatte letztendlich einen emotionalen Abschied, der mir wirklich sehr ans Herz gegangen ist, weil mir mitunter viele Fans in den sozialen Netzwerken geschrieben haben. Das machen sie heute noch. Kürzlich habe ich eine Nachricht mit einer Erinnerung an das vergangene Jahr erhalten. Es ist schön, wenn ich merke, dass die Menschen das anerkannt haben, was ich hier geleistet habe.

Was macht deines Erachtens die Fans von Arminia Bielefeld – im Vergleich zu anderen Vereinen – aus?

Ich finde es toll, dass die Fans – gerade, weil sie schon so viel Mist mitgemacht haben – dem Verein immer die Treue gehalten haben. Der Großteil der Fans ist immer positiv aufgetreten. Auch, als wir eine Negativphase in der zweiten Liga hatten, haben wir Gespräche mit den Fans geführt. Da bestand immer eine enge Bindung und das finde ich bei unseren Anhängern beeindruckend. Wenn ich an die Choreo beim letzten Spiel der vergangenen Saison denke. Oder an das DFB-Pokalspiel 2015, als wir 0:4 gegen den VfL Wolfsburg verloren haben und trotzdem alle dastanden und gefeiert und die Hymne gesungen haben. Ich weiß noch genau, wie ich da unten am Spielfeldrand stand und Gänsehaut hatte. Natürlich gibt es so etwas auch bei anderen Vereinen, aber trotzdem ist es hier nochmal etwas besonderes. Es ist schon sehr cool, dass es hier so innig ist.

Wie stark hast du dich als Spieler mit dem Hintergrund der Fanszene auseinandergesetzt?

Wir hatten immer wieder die Möglichkeit, uns mit den Fans auszutauschen. Wenn wir uns mit einem Fanclub getroffen haben oder bei einzelnen Aktionen mit Fans in Kontakt gekommen sind, haben wir schon immer gemerkt, wie sehr diese Menschen an dem Verein hängen und dass sie dafür leben. Als Spieler kann man sich das ja nicht exakt vorstellen, wie sehr sich die Leute auf einen Verein versteifen und wie sehr sie an ihm hängen. Trotzdem ist es meines Erachtens sehr wichtig für die Spieler, zu wissen, wie die Fans denken. Man spielt eben auch für einen Verein und für das, was alles an einem Verein hängt, welche Personen, welche Gruppen – es ist extrem wichtig für die Spieler, sich dessen bewusst zu sein.

Inwieweit beschäftigt sich ein Fußballprofi mit der Geschichte seines Vereins?

Ich habe mich schon damit beschäftigt. Über das, was in den 50er und 60er Jahren passiert ist, weiß ich ehrlich gesagt weniger. Die Zeit, in der ich noch ein Kind war, in der ein Armin Eck sehr bekannt war und ein Thomas von Heesen, Fritz Walter und Thomas Stratos, beschäftigt mich eher. Dadurch, dass ich einige von ihnen ab und an treffe, setze ich mich automatisch mit der Vergangenheit des Clubs auseinander. Auch mit Kolle (Martin Kollenberg; Anm. von Lisa Schatz) habe ich öfter darüber gesprochen, wie früher alles abgelaufen ist. Und dann merken wir, dass sich wieder etwas entwickelt hat. Natürlich gab es damals Rückschläge durch den Bundesligaabstieg. Auf jeden Fall setzt man sich immer wieder mit der Vereinsgeschichte auseinander und das sollte wirklich jeder Spieler machen. Er sollte schon wissen, für welchen Verein er spielt und was dort tatsächlich abgeht. Das halte ich für äußerst wichtig.

Ich würde gerne mal auf die 150 bzw. 2 Nachrichten zurückkommen. Inwieweit hat sich dein Team in deiner Zeit als DSC-Profi mit dem Themenbereich der Sportpsychologie auseinandergesetzt? Ihr hattet ja mit Efthimios Kompodietas einen Kinesiologen und Bewegungstrainer im Team. Inwiefern habt ihr euch außerhalb des Trainings mit ihm mit mentalen Aspekten auseinandergesetzt?

Das war sehr individuell. Wir haben auch damals, als wir in der Dritten Liga auf Tabellenplatz 20 waren, mit einem Sportpsychologen zusammengearbeitet. Er konnte einem Hilfestellungen geben. Es bleibt aber individuell. Jeder muss seinen Weg finden, mit seinen Problemen umzugehen. Wenn ein Spieler dabei Hilfe braucht, dann bekommt er diese auch. Dann ist der Verein auch da und kann helfen. Ich für meinen Teil fand es zunächst wichtig, in der Situation Abstand zu gewinnen und erstmal mein Leben weiterzuleben. Es war ja nur etwas Sportliches und nichts Gesundheitliches. Ich habe mit meinen Freunden, meiner Familie und meiner Frau darüber gesprochen. Ich glaube, dass viele andere genauso verfahren sind. Natürlich spricht der ein oder andere Spieler auch mit einem Sportpsychologen, mit dem er zusammenarbeitet. Ich halte es für sehr wichtig, dass die Spieler in der Beziehung in einen Austausch gehen und mit Menschen über ihre Probleme sprechen. Es kann nie schaden, sich von jemandem externen Rat einzuholen, also von jemandem, der emotional ungebunden ist. Wenn wir merken, dass ein Spieler Hilfe braucht, bekommt er sie.

Wie hat sich deines Empfindens nach der Druck auf die Spieler in den vergangenen Jahren verändert?

Er ist höher geworden. Der Druck, der beispielsweise von den Medien ausgeht, ist schon extrem hoch. Viele Spieler sagen zwar, dass sie das nicht richtig tangiert, aber wenn ein Spieler etwas über sich hört oder liest, dann belastet ihn das natürlich. Ich habe ab und zu etwas gelesen, aber manchmal hab ich mir auch gedacht, dass ich jetzt wirklich keine Zeitung aufschlage. Man wird immer grundsätzlich mit allem konfrontiert. Es ist schon mehr geworden in der Vergangenheit. Gerade in der zweiten Bundesliga nimmt das Ganze noch einmal zu und die sozialen Netzwerke beschleunigen die Informationsflut.

Nervt dich das?

Wenn ich zehn Nachrichten erhalte, in denen alle nur nach einem Trikot fragen, dann schon. Vor kurzem hat mir jemand geschrieben, dass ich sein Lieblingsspieler sei und eine ganz tolle Saison gespielt hätte. Da dachte ich mir: „Ja, gut, wenn ich sein Lieblingsspieler wäre, dann wüsste er, dass ich gar nicht mehr spiele“. Ich lese jede Nachricht, die ich da bekomme, und versuche meist, sie zu beantworten. Aber auf manche kann ich einfach nicht eingehen.

 

Quergefragt

Wie gut sind deine ehemaligen Kollegen auf ihre Zukunft nach der Karriere als Fußballprofis vorbereitet?

Ich glaube, dass unsere Mannschaft in der Hinsicht sehr gut vorbereitet ist. Manuel Hornig macht sein Lehramtsstudium, Stephan Salger kümmert sich schon jetzt darum, wie es nach der Karriere weitergeht. Marco Hober hat mit mir einmal über die Thematik gesprochen und auf meine Empfehlung hin ein Fernstudium begonnen. Meines Erachtens ist es von großer Bedeutung, sich damit auseinanderzusetzen, wie es nach der Karriere weitergeht.

Dann ein anderes Thema. Arminia Bielefeld macht vieles im sozialen Bereich. Inwieweit bekommst du das mit?

Wir hatten kürzlich eine Integrations-Europameisterschaft in Herford, wo ich mit Andreas Voglsammer vorbeigeschaut habe. Aber auch die Besuche vor Weihnachten im Krankenhaus sehe ich als wichtig an, weil sie den Fußballprofi an sich wieder erden und auf den Boden der Tatsachen bringen. Da wird einem einmal mehr bewusst, dass es eben mehr als Fußball gibt. Gern erinnere ich mich an die regelmäßigen Treffen mit den Gruppen aus Bethel, die immer im Trainingslager dabei sind. Das war jedes Mal ziemlich witzig und cool.

Welche Menschen sind deiner Meinung nach am Spieltag die wichtigsten im Stadion?

Zum einen sind das die Spieler und Trainer, ohne die das Spiel nicht gespielt wird. Aber auch die Sicherheitskräfte. Es muss einfach gewährleistet sein, dass es die Organisation drumherum reibungslos verläuft. Letztendlich sind aber die Spieler hauptverantwortlich für die Stimmung. Sie sind hauptverantwortlich für den Erfolg. Denn nur von dem Erfolg der Mannschaft lebt der Verein. Deswegen sind die Spieler die Wichtigsten an einem Spieltag.

Wie wichtig ist Querdenken in deinem Beruf?

Es ist von großer Bedeutung. Wenn ich jetzt an meine Zeit als Co-Trainer der U19 zurückdenke – da habe ich oft mal als Kumpel mit den Spielern geredet. Viele von ihnen haben sich schon Gedanken darüber gemacht, wie es weitergehen würde, wenn sie sich verletzen würden oder wenn sie irgendwann ihre Karriere beenden. Ich habe ihnen geraten, immer an einem Plan B zu arbeiten. Zu einigen von ihnen habe ich jetzt noch Kontakt, spreche mit ihnen darüber und versuche ihnen Hilfestellungen zu geben. In meiner Funktion als Teammanager mache ich mir auch Gedanken darüber, inwiefern wir Teambuilding-Maßnahmen ins Trainingslager einfließen lassen können. Auch eine Gelegenheit querzudenken.

Welche Ziele hast du beruflich und privat?

Beruflich möchte ich einfach alles an Erfahrungen mitnehmen. Ich will noch viel dazulernen, die Dinge aufsaugen, noch erfolgreicher werden, und als Teil des Clubs weiterhin am Aufbau einer besseren Zukunft mitwirken. In privater Hinsicht freue ich mich über die gemeinsame Zeit mit meinem ersten Kind, das kürzlich gesund zur Welt gekommen ist. Das ist wichtiger als alles andere.

Vielen, vielen Dank, Sebastian.

Gerne.

Interview mit DSC-Teammanager Sebastian Hille

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Sebastian Hille arbeitet inzwischen als Teammanager beim DSC Arminia Bielefeld. Foto: DSC Arminia

Arminia Bielefeld. Sebastian Hille war von 2011 bis 2015 Fußballprofi beim DSC Arminia Bielefeld. Im September vergangenen Jahres hat er seinen neuen Job als Teammanager der Zweitligamannschaft angetreten. Ich wollte von ihm wissen, welche Aufgaben er im Detail hat, ob er später Fußball-Lehrer werden möchte und inwiefern sich sein Blickwinkel auf Fußballspiele und auf das Team verändert hat…

Sebastian, wie hast du dich in deinen neuen Job als Teammanager eingearbeitet?

Mittlerweile bin ich voll drin. Ich habe gar keine große Eingewöhnungszeit gebraucht. Am Anfang war meine Vorgängerin, Katrin Meyer (ist derzeit in Mutterschutz; Anm. von Lisa Schatz), noch mit dabei. Sie hat mich perfekt in die Abläufe eingearbeitet. Vieles kannte ich schon aus meiner Zeit als Spieler. Mit der Arbeit hier auf der Geschäftsstelle habe ich Neuland betreten. Ich hätte nie gedacht, was wirklich alles hinter der Spieltagsorganisation und hinter dem Vereinsleben steckt. Als Spieler macht man sich darüber keine Gedanken. Wenn man dann aber jeden Tag hier ist und mit den Leuten zusammenarbeitet, denkt man sich: „Wow, da gibt´s ne Menge zu tun!“.

Welche Aufgaben hast du im Detail? Ich hab jetzt schon ein paar Mal gelesen, dass du ein bisschen das „Mädchen für alles“ bist.

Den Ausdruck „Mädchen für alles“ finde ich nicht gut, weil man die Jungs schon auch ein wenig zur Selbstständigkeit erziehen muss. Es ist wichtig, dass einem Fußballprofi nicht immer alles abgenommen wird. Natürlich kann man es als Spieler genießen. Ich habe als Spieler auch so manche Vorzüge genossen. Aber man darf nicht zu viel für die Jungs übernehmen. Meist komme ich so um 9 Uhr auf die Geschäftsstelle. Es werden organisatorische Dinge erledigt, wie z. B. Trainingspläne ausdrucken oder den Kontakt zum Hotel für das nächste Spiel herstellen oder das richtige Essen nach den Auswärtsspielen vorzubereiten. Dann kommen noch einzelne Belange der Spieler hinzu, wie z. B. bei der Wohnungssuche oder dem Autokauf zu helfen. Oder ich unterstütze Neuzugänge bei der Eingewöhnung in der neuen Umgebung. Zudem bin ich in ständigem Austausch mit der Agentur Match IQ zwecks Trainingslager und Freundschaftsspiel. Im März war ich in dem Hotel, in welchem wir das nächste Trainingslager verbringen werden. Es war wichtig, sich die Begebenheiten vor Ort anzuschauen. Wenn ich an der Friedrich-Hagemann-Straße (Trainingsgelände; Anm. von Lisa Schatz) bin, geht es meist darum, alle Abläufe zu besprechen, zum Beispiel, wie lange die Fahrt vom Hotel zum Stadion ist. Mit dem sportlichen Leiter, Samir Arabi, und dem Trainerteam tausche ich mich auch über Spieler anderer Vereine und über interne Angelegenheiten aus. Es geht mitunter auch darum, wie ich verschiedene Spieler sehe.

Was macht dir am meisten Spaß an deinem neuen Job?

Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft. Bis zum Sommer habe ich noch mit dem Großteil des Teams zusammengespielt. Natürlich schmerzt es manchmal noch, am Platz zu stehen und den Jungs nur von außen zuzuschauen. Aber trotzdem macht der Umgang mit der Mannschaft und dem Trainerteam sehr viel Spaß. Was mir genauso Freude bereitet und was ich sehr gut finde, ist die Zusammenarbeit mit Samir Arabi. Von ihm kann ich sehr, sehr viel lernen. Ich habe einige Abläufe bei Transfers mitbekommen, die ich in meiner Zeit als Spieler in dieser Art nie wahrgenommen habe.

Was hat dich bislang – neben der Arbeit auf der Geschäftsstelle – noch beeindruckt?

Im Wintertrainingslager dachte ich, dass wir mal eben in die Türkei fliegen und dort eine lockere Zeit haben. Als wir dort angekommen sind, war ich dann ziemlich überrascht. Ich war von morgens bis abends on tour, weil wir einen Gastspieler und auch einige Neuverpflichtungen dabei hatten. Der Arbeitsaufwand für das Funktionsteam im Trainingslager ist enorm.

Was war für dich die größte Umstellung vom Fußballprofi zum Teammanager – außer, dass du nicht mehr auf dem Platz stehst?

Die zeitliche Komponente. Ich habe jetzt einen Tagesablauf, der von morgens bis abends durchgetaktet ist. Als Spieler wusstest du, dass du morgens von 9 Uhr bis 12:30 Uhr am Trainingsgelände bist, wenn du einmal am Tag Training hattest. Wenn wir zweimal am Tag trainiert haben, waren wir ein bisschen länger da. Aber dann konnte ich nach Hause fahren, wenn keine Medien- oder Sponsorentermine anstanden. Das ist jetzt nicht mehr so.

War die Umstellung sehr hart für dich?

Nein, eigentlich nicht. Bevor ich als Teammanager begonnen habe, habe ich bei Lagardère und als Co-Trainer der U19 gearbeitet. Das hat mir sehr, sehr gut gefallen. In der Funktion war ich bis September 2015 tätig. Ich fand es toll zu sehen, wie sich die Jungs in der kurzen Zeit weiterentwickelt haben und habe immer noch einen engen Draht zu ihnen und zum Cheftrainer.

Wenn du nochmal fünf Jahre zurückblickst: Hast du dir damals schon Gedanken darüber gemacht, in welchem Bereich du nach deiner Zeit als Profi arbeiten willst? War Teammanager damals schon dein Traumjob?

Generell war es immer mein Plan, dem Fußball nach meiner Profikarriere erhalten zu bleiben. Wie es jetzt dazu gekommen ist, ist natürlich ganz schön. Es hat zeitlich sehr gut zusammengepasst. Ich hatte mir schon relativ früh vorgenommen, später einen nahtlosen Übergang vom Job als Fußballprofi ins Berufsleben zu haben. Ich wollte nicht zwei, drei Jahre gucken, was ich als nächstes mache. Mein klares Ziel war, einen direkten Übergang zu schaffen. Das ist mir ganz gut gelungen. Jetzt ist die Zeit da, in der ich sehr viel lernen will. In naher Zukunft möchte ich auch meine Trainerscheine machen. Das musste ich jetzt erstmal auf Eis legen.

Willst du dann vielleicht doch eher noch in Richtung Cheftrainer oder Co-Trainer gehen?

Das möchte ich mir offen halten. Selbst, wenn ich irgendwann in den Bereich des Managers gehen würde, kann es nicht schaden, Trainerlizenzen zu haben. Denn dann weiß man, wie Trainer ticken, wie sie denken. Ich glaube, dass das extrem wichtig ist. Als Spieler meint man immer, man weiß, wie ein Trainer tickt. Aber man weiß dann nachher, dass es nicht so ist. Von daher ist es für mich sehr wichtig, Trainerscheine zu machen und all die Erfahrungen mitzunehmen. Wo es mich dann letztendlich hinverschlägt oder in welche Richtung es geht, das halte ich mir wirklich offen.

Hast du dann auch vor, irgendwann einmal den Fußball-Lehrer-Lehrgang zu absolvieren?

Da ist man dann ja wirklich erstmal ein Jahr raus. Den passenden Zeitpunkt muss man sich reiflich überlegen. Wenn ich etwas gelernt habe, ist es das, dass im Fußball alles möglich ist und dass der Fußball sehr kurzlebig ist. Wenn sich die Möglichkeit für mich ergeben würde, langfristig im Trainerbereich im Profifußball zu arbeiten, wäre das super. Aber dafür müsste ich mich erstmal qualifizieren. Die Trainingsarbeit in der – wenn auch sehr kurzen – Zeit mit der U19 hat sehr viel Spaß gemacht: Diese unmittelbare Arbeit auf dem Platz. Ich finde es gut, dass ich in der relativ kurzen Zeit viel gelernt habe und in viele Bereiche hineinschauen konnte. Das versuche ich in Zukunft beizubehalten.

Inwiefern hast du dich in deiner Zeit als Profi weitergebildet?

Ich habe am Fernstudieninstitut IST in Düsseldorf Sportmanagement studiert. Dabei fand ich den Praxisbezug sehr gut.

Inwieweit hat sich dein Blickwinkel auf das Spiel oder auf die Mannschaft verändert?

Natürlich betrachtet man das von außen immer ein bisschen anders. Da denkt man dann, dass ein Pass falsch oder eine bestimmte Aktion nicht gut war. Aber ich glaube, dass ich den Vorteil habe, mich noch sehr gut in die Spieler hineinversetzen zu können: „Warum hat man jetzt diesen Pass gespielt?“ oder „Warum ist dieser Fehler passiert?“. Ich bin da nicht so weit weg. Natürlich leide ich noch genauso mit, wenn wir ein Spiel verlieren oder wenn wir gut gespielt haben, es aber am Ende nur für ein Unentschieden reicht. Da hat sich gar nicht so viel geändert. Ich muss mich auf der Bank hin und wieder wirklich zusammenreißen.

-> COMING SOON… In Teil II des Interviews (erscheint am 7.8.) erzählt Sebastian Hille, was die Bielefelder Fans auszeichnet, inwiefern er sich in seiner Zeit als Arminiaspieler mit der Geschichte des Vereins auseinander gesetzt hat und was er über die Nachrichten seiner Fans in sozialen Netzwerken denkt…

Interview mit Gerd Dais, Trainer des SV Waldhof Mannheim

Mannschaftspraesentation SV Sandhausen
Gerd Dais fungierte von 2011 bis 2012 als Cheftrainer des SV Sandhausen. Foto: EIBNER-PRESSEFOTO

Trainerwesen. Gerd Dais war lange Zeit als Cheftrainer des SV Sandhausen (2008-2010 und von 2011 bis 2012; Anm. von Lisa Schatz) tätig. Im November 2012 wurde er freigestellt, Anfang 2013 hatte er nochmal ein kurzes Gastspiel bei den Stuttgarter Kickers. Im April diesen Jahres hat er nach einer vereinslosen Zeit den Trainerposten des FC Nöttingen übernommen und mit dem kleinen Verein den Aufstieg in die Regionalliga Südwest geschafft. Der Club entschied sich dafür, dass der A-Jugend-Trainer in der kommenden Saison sein Amt übernimmt. Seit 7. Juli ist Gerd Dais nun Cheftrainer beim SV Waldhof Mannheim. Im Interview hat er mir erzählt, wie er mit der Situation umgegangen ist, als er knapp drei Jahre in keinem Verein gearbeitet hat, welche Hobbies er betreibt und wie er in seiner Zeit beim SV Sandhausen die Gegner analysiert hat…

Herr Dais, wie haben Sie die knapp zwei Monate bis zum Aufstieg beim FC Nöttingen erlebt?

Ich war schon mehrfach beim FC Nöttingen tätig. Den Aufstieg in die Regionalliga zu bewerkstelligen war eine interessante Sache, vor allem die Spiele in Hauenstein, wo wir kurzfristig mit 4:3 zurückgelegen sind. So spielt der FC Nöttingen 2016/2017 in der Regionalliga Südwest. Aber ohne mich. Wobei man sagen muss, das der FC Nöttingen ein kleiner Verein ist und wirtschaftliche Probleme hatte. Daher hat man sich entschlossen, den Etat, der ursprünglich in der Oberliga vorhanden war, nochmal um einen fast sechsstelligen Betrag zu kürzen. Und man hat auch schon entschieden, den A-Jugend-Trainer als neuen Cheftrainer der ersten Mannschaft zu verpflichten.

Sie haben kürzlich den Posten als Cheftrainer des SV Waldhof Mannheim übernommen. Wussten Sie in den Wochen nach Ihrem Aufstieg mit Nöttingen, wie es für Sie beruflich weitergeht?

Zunächst gab es in der Kürze der Zeit in der Hinsicht keine neuen Möglichkeiten. Es galt halt wieder zu warten. Aber so ist die Situation, wenn man diesen Job ausübt und das habe ich schon des Öfteren erlebt. Es ist nicht so, dass mir das schlaflose Nächte bereitet hätte.

Bleiben wir beim Thema Vereinslosigkeit. Bitte beschreiben Sie, was Sie zwischen 2013 und 2016 gemacht haben.

Ich wurde 2013 von den Stuttgarter Kickers beurlaubt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch einen Vertrag für ein Jahr. In den drei Jahren hat sich der ein oder andere Verein bei mir gemeldet, aber das war nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Ein intensiveres Gespräch hatte ich Anfang diesen Jahres, als der SSV Jahn Regensburg auf mich zugekommen ist. Das Gespräch war sehr positiv, jedoch hat sich der Verein für Heiko Herrlich entschieden. Es war nur noch die Frage: Entweder Heiko Herrlich oder meine Person. Ansonsten habe ich mich auf dem Laufenden gehalten, was die Ligen angeht: Ob das jetzt die Regionalliga oder die Dritte Liga war. Zudem habe ich mich beim Bund Deutscher Fußball-Lehrer fortgebildet und mich selbst wieder sehr dem Sport gewidmet, da in meiner Zeit als Cheftrainer diesbezüglich keine Zeit vorhanden war, und habe die drei Jahre eben so genutzt.

In welchen Bereichen haben Sie sich beim BDFL weitergebildet? Von der taktischen Ausbildung bis hin zum Auftreten vor der Mannschaft deckt der Bund ja viele verschiedene Bereiche ab.

Es gibt ja regionale Veranstaltungen. Ich bin in der Verbandsgruppe Baden-Württemberg beheimatet. Jedes Jahr gibt es den Jahres-Kongress, der kürzlich in Mannheim stattgefunden hat. Den habe ich besucht. Zudem werde ich beim nächsten Kongress in Fulda  (25.7.-27.7.2016; Anm. von Lisa Schatz) anwesend sein. In Fulda wird natürlich die Europameisterschaft aus taktischen Gesichtspunkten betrachtet und dahingehend, was sonst noch aufgefallen ist. Auch die regionalen Veranstaltungen habe ich zum Teil besucht. Hier ging es um den Umgang mit der Mannschaft, um die eigene Körpersprache und Rhetorik sowie andere interessante Themenblöcke wie z. B. Sportmedizin. Das war alles sehr vielfältig.

Sie meinten vorher, dass es Ihnen keine schlaflosen Nächte bereitet habe, von 2013 bis 2016 und auch derzeit vereinslos zu sein. Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Es müsste ja eine riesen Umstellung sein, wenn plötzlich vom einen Tag auf den anderen die Medienanfragen wegfallen und die Fans nicht mehr ständig versuchen, mit einem ins Gespräch zu kommen.

Die letzte Station in Stuttgart war damals ziemlich kurz. Das war Mitte April, als ich gefeuert wurde.

Und wenn Sie jetzt an Ihre Zeit in Sandhausen denken, wo Sie länger Trainer waren?

Die Zeitspanne, als ich mit Sandhausen als Zweitligatrainer ausgestiegen bin, bis zu den Stuttgarter Kickers war nicht so lange. Das war im November und im Januar ging es weiter. Wie gesagt, ich komme aus der Region. Ich bin gebürtig aus Heidelberg. Sandhausen ist nur fünf Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Ich habe selbst von 1985 bis 1987 in Sandhausen gespielt, wodurch natürlich hier schon eine engere Bindung vorhanden war als bei meinem Gastspiel bei den Stuttgarter Kickers. Ich kenne hier sehr viele Leute – egal, ob ich ins Fitnessstudio gehe oder andere Sachen unternehme. Da werde ich natürlich immer wieder darauf angesprochen, ob sich im Fußball etwas tut und ob ich wieder etwas mache. Nach meiner Zeit bei den Stuttgarter Kickers hat sich auch der ein oder andere aus dem Rhein-Neckar-Kreis gefragt, was ich mache und wie es weitergeht. Aber natürlich war das nach der Sandhäuser Beurlaubung bedeutend mehr. Beim ersten Mal bzw. als ich in der Dritten Liga in Sandhausen beurlaubt worden bin, sind wir auf dem siebten oder achten Platz gestanden und man wollte ja mit aller Gewalt aufsteigen. Später habe ich den SV Sandhausen vor der Regionalliga gerettet. Wenn ich damals nicht verpflichtet worden wäre, wäre der Verein wahrscheinlich abgestiegen und alles, was wir in den Jahren zuvor aufgebaut hatten – die Aufstiege von der Oberliga in die Regionalliga und Dritte Liga – wäre dann kaputt gewesen. Wir haben uns gerettet und den Schwung mitgenommen und sind dann mit dem VfR Aalen und dem SSV Jahn Regensburg in die zweite Bundesliga aufgestiegen.

Würden Sie sagen, dass es von 2013 bis 2016 nicht ohne Fußball gegangen wäre? Haben Sie in den drei Jahren Hobbies nachgeholt – wie z. B. eine Reise, die Sie lange aufgeschoben hatten, unternommen? Oder stand der Fußball wirklich immer noch im Vordergrund?

Ich habe in der Zeit natürlich wirklich viel im Fußball mitverfolgt. Ich muss schon sagen, dass die Endphase 2012 in Sandhausen auch wirklich viel Kraft gekostet hat. Vielleicht wäre es im Nachhinein besser gewesen, wenn ich den Trainerposten in Stuttgart nicht übernommen hätte. Aber manchmal ist man hinterher schlauer oder man kann es sich gar nicht aussuchen, was das Angebot betrifft. Ich war damals positiv gestimmt, aber im Nachgang wäre es anders besser gewesen. Ich habe eine gewisse Zeit gebraucht, um Abstand zu gewinnen. Sicherlich habe ich das ganze nach wie vor aus der Ferne verfolgt und was die Hobbies angeht, habe ich mich mehr dem Sport gewidmet. Ich habe dann Tennis gespielt und bin Fahrrad gefahren. Was das Reisen angeht – ich bin eher der Typ, der lieber zu Hause ist und im Urlaub nicht gerne wegfährt.

Haben Sie schon einmal mit einem Trainerberater zusammengearbeitet?

Es gab Anfragen, „Kann ich etwas für dich tun?“. Den ein oder anderen losen Kontakt gibt es, aber ich arbeite in dieser Hinsicht nicht fest mit jemandem zusammen.

Wenn Sie an Ihre Zeit als Cheftrainer zurückdenken, wie wichtig finden Sie die Zusammenarbeit mit den Medien, mit Sportpsychologen und mit Mentaltrainern?

Mit den Medien hatte ich eigentlich nie Probleme – ob es jetzt in Sandhausen oder in Stuttgart war. Mit Mentaltrainern habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. In Sandhausen haben wir vor einer Saison eine Teambuildingmaßnahme durchgeführt, Laganda (Übersetzung: Gemeinschaftssinn; Anm. von Lisa Schatz). Das war immer sehr positiv und natürlich habe ich mit Arno Schimpf zusammengearbeitet. Er war auch in der Anfangsphase in Sandhausen mit dabei. Später hat er die Spieler dann je nach Wunsch individuell betreut. Wer wollte, konnte seine Hilfe in Anspruch nehmen.

Was halten Sie von Life Kinetik?

Im Profibereich kann man das sicherlich ins Training integrieren. In Nöttingen war das natürlich etwas anderes, da wir nur zwei- oder dreimal pro Woche Training hatten. Da gibt es wichtigere Dinge als Life Kinetik. Aber im Profifußball ist es durchaus eine wichtige Geschichte, aber es sollte dann auch von Nachhaltigkeit geprägt sein. Es bringt nichts, wenn man so etwas einmal macht und zwei Wochen später nochmal. Dies sollte dann schon Kontinuität haben. Die Spieler sind diesbezüglich sehr wissbegierig und wollen da wirklich das Beste herausholen. Wie gesagt, es ist eine gute Sache. Wenn man Life Kinetik einmal pro Woche in ein halbstündiges Aufwärmprogramm integriert, ist das meiner Meinung nach ganz gut.

Inwiefern beschäftigt sich ein Cheftrainer mit der Geschichte eines Vereins?

In Sandhausen war das ein spezieller Fall. Die räumliche Trennung zu Sandhausen war relativ gering. Als ich ein Kind war, hat Sandhausen mit am höchsten gespielt und ich habe das damals verfolgt. Als ich dann selbst gespielt habe, waren wir noch in einer Amateurliga und da hatte ich nach den Spielen auch persönlichen Kontakt zu den Fans. Wir waren mit ihnen zusammen im Vereinsheim, haben dort etwas getrunken. Als ich später in der Oberliga Trainer war, war auch die ganze Mannschaft im Clubhaus und einige von den Spielern waren zuvor selbst Fans. Da hat man sich also gekannt und es gab keine Berührungsängste. In Nöttingen war es ähnlich, da der FCN auch ein ländlicher Verein ist. Bei den Stuttgarter Kickers bin ich wenig mit den Fans in Berührung gekommen, da das im Gazi-Stadion schwieriger war und wir auf Plätzen trainiert haben, wo relativ wenige Fans anwesend waren. Wenn es bei einem Traditionsverein nicht läuft, wird das ein oder andere meines Erachtens manchmal überkritisch gesehen.

Dann zu Ihrer Arbeit an sich. Welchen Anteil nahmen Spielanalysen in Ihrer Tätigkeit als Cheftrainer ein, wenn Sie auf Ihre Zeit beim SV Sandhausen denken?

In Sandhausen, bei den Stuttgarter Kickers und auch in Nöttingen habe ich mit einem Scout zusammengearbeitet. Er hat die Gegner, auf die wir getroffen sind, immer unmittelbar vor den Spielen beobachtet. Er hat das dann zu Papier gebracht und teilweise auch Bilder zu Standardsituationen gemacht. Das bin ich durchgegangen und wenn es zeitlich möglich war, habe ich mir deren Spiele persönlich angeschaut, um mir selbst auch nochmal ein Bild zu machen. In der Anfangszeit war das alles relativ begrenzt, was Videoanalysen angeht. In Nöttingen und bei den Stuttgarter Kickers haben wir keine Videoanalysen gemacht. Beim SV Sandhausen war es schwierig. Dort hat der Co-Trainer immer das zusammengeschnitten, was gut und was nicht so gut war. Letztendlich war das alles in diesem Bereich.

Wie war das in der Saison 2011/2012? Hatten Sie in dieser Zeit auch wirklich nur einen Scout und den Co-Trainer, die in dieser Hinsicht Informationen aufbereitet haben?

Der eine Scout hat wirklich alles abgedeckt. Es war also alles ganz, ganz klein gestrickt. Wenn wir gespielt haben, hat er wirklich den unmittelbaren Gegner angeschaut und ich habe die gegnerischen Teams beobachtet, gegen die wir zwei, drei Wochen später spielten, sofern es der Spielplan erlaubt hat. Wir haben schon versucht, alles optimal abzudecken, was nicht immer einfach war.

Dann noch kurz ein Rückblick auf die EM-Zeit. Haben Sie sich alle Spiele angeschaut oder nur die Deutschlandspiele? Haben Sie die Partien auch gedanklich analysiert? Sind Sie eher der Typ, der sich solche Spiele zusammen mit Freunden oder Bekannten anschaut oder alleine?

Ich schaue mir viele Spiele an, aber natürlich nicht alle. Die Deutschlandspiele habe ich immer geguckt. Dabei habe ich mir auch Gedanken gemacht, aber, dass ich das zu Papier gebracht hätte, war nicht der Fall (lacht). Manchmal habe ich mir die Partien zusammen mit Freunden angeschaut, das war ganz unterschiedlich. Jedoch habe ich nicht gemeinsam mit anderen Fußballtrainern geguckt, um danach zu diskutieren.

Vielen Dank für das Interview, Herr Dais.

Gerne.