Einwurf: Nachwuchskicker und Weltmeister

Ein sonniges „Servus“ an alle Sportbegeisterten!

Kürzlich habe ich eine so coole Situation miterlebt, dass ich – trotz der Kürze der Geschichte – beschlossen habe, meine Englandserie zu unterbrechen, um diese megakurze – aber meines Erachtens auch zum Schmunzeln bringende – Anekdote zu veröffentlichen.

Es war an einem wunderschönen Samstagmorgen an der Säbener Straße (genauer gesagt war es der vergangene…), als ich auf das fast menschenleere Trainingsgelände des FCB ging. Stille. Ich setzte mich in die Sonne und sah zwei Männern beim Kicken zu. Der eine schrie: „Klaaaaus“ und passte den Ball zu Klaus Augenthaler (Weltmeister von 1990; Anm. von LS). Wenige Minuten später kamen sie angerannt: Schreiende, begeisterte Kids, die sich auf den Nachmittag freuten, an welchem sie in die Allianz Arena einlaufen durften. Zunächst aber stand kicken, kicken und  nochmals kicken auf dem Kunstrasen am Programm. Es gab vier Teams, „Auge“ spielte selbstverständlich höchstpersönlich mit. Für „Freiburg“ (orange Leibchen), und in diesem Spiel gegen „Bayern“ (Bayerntrikots und keine Leibchen).

Die Kids waren alle vielleicht so neun, zehn Jahre alt. Plötzlich ein Foul durch einen „Bayern“spieler. Klaus Augenthaler schrie „Foooooouuuuul!!!“. Einer der „Freiburger“, grade mal so zehn Jahre alt, fuchtelte wild mit den Armen herum und antwortete lautstark brüllend: „Da war nix!!!“. Völlig unbeeindruckt und absolut überzeugt. Die Eltern und restlichen Zuschauer bogen sich vor Lachen am Spielfeldrand. Es war eine unbeschreibliche Atmosphäre. Bestes Fußballwetter, keine Wolken am Himmel, strahlende Kinderaugen, ein riesen Spaß am Fußball und diese wunderbare Anekdote. So begeistert und mit so viel Gaudi hab ich persönlich übrigens nie zuvor jemanden an der Säbener Straße trainieren sehen…

Fußball ist eben mehr als Profitum. Fußball ist Leidenschaft, Begeisterung und eben auch die Meinung sagen, wenn man eine andere hat als ein Weltmeister von 1990;-) – in diesem Fall wirklich herzergreifend!

Lisa Blue

England 2013 – part II

12.8.2013

Bonjour à tous!

Maintenant, je suis dans le train EUROSTAR, irgendwo zwischen Bruxelles and Lille bzw. Londres, London. Wagen 17. Platz 18. Am Fenster. Check-In etc. war ganz spannend. Von wegen „Ich fahr mal eben nach England…“. Kontrollen wie auf einem Flughafen. Perso herzeigen, Ticket vorlegen, Trolli und Rucksack durch den Screen. Und: WELCOME TO BRITAIN! Bitte lächeln:-).

Wenige Minuten später…

Now, it’s 15:05 Uhr (englische Zeit), ich sitze im EUROSTAR und fahre gerade durch den EUROTUNNEL. Next to me, there’s a woman, born on the SouthCoast in England, living in Oxford. She gave me a few tipps for my trip. Her daughter is living in Liverpool… 🙂

So. I’m really looking forward to having a nice journey with good football-matches, great moments with people from all over the world and a beautiful landscape and wonderful experiences in Great Britain, above all in London and the Lake District and on the way between those two places. See you again, my lovely travelbook;-).

Einige Stunden später…

Dear reader!

…and WELCOME TO LONDON! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit dem Schreiben. Da ich langsam müde werde: Kurzfassung. Die Check-In-Leute in Brüxelles (ja, das habe ich 2013 tatsächlich so geschrieben; Anm. von LS) waren cool drauf. Ob ich Japanisch spreche? No, just English and German and a little bit French. Die Antwort: „That’s more than I do“. Wir lachen.

Irgendwann saß ich dann drinnen. Im EUROSTAR nach London – St. Pancras International! Auf dem Weg. Lille. Eine nette ältere Dame steigt ein. Wir unterhalten uns gut. Sie hat in Oxford an der Uni gearbeitet. Hat Englisch-Spanisch-Wörterbücher verfasst. Wohnt immer noch in Oxford. Ist an der Südküste geboren und hat sich heute mit Freunden in Frankreich getroffen.

Calais. Bei den Schtis. Und ich dachte nur „Hä?“ (Diese Sätze können nur diejenigen von euch verstehen, die den Film gesehen haben…; Anm. von LS). Dann der berühmte Tunnel. Und: Arrival at 4 p.m. on the rollingstairs (nee, eigentlich war’s so ne Art Laufband ;-)) am Bahnhof. Zur tube. Ticket gekauft. Ausstieg am Upton Park. Welcome to… a new world! Ich wurde „erschlagen“. Eindrücke. JUST FEELIN‘ IT. Mit vielen Menschen gesprochen. Das Stadion im Blick. WEST HAM UNITED. That’s it.

And that’s… That’s…the hostel?! Yes, it is… Mehr dazu in den nächsten Morgen- oder Abendstunden tomorrow…

Lisa

Meine Fußball- und Kulturreise nach England – part I

11.8.2013

Hello!

Endlich ist es soweit. Ich sitze im Zug, denn heute geht’s ab nach England. Im Moment befinde ich mich irgendwo auf der Strecke zwischen Dortmund und Köln. Ich seh Windräder, wenn ich aus dem Fenster blicke. In England wird’s das wohl nicht geben. Ich stelle mir eher „endlos grüne Weiten“ vor, die ich dort bestaunen kann. Mal sehen. Ich hab‘ echt keine Ahnung, was da auf mich zukommt. Ich bin gespannt. Heute jedenfalls fahre ich erstmal zum Hostel und zu West Ham United – schließlich will ich in knapp zwei Wochen im St. James‘ Park stehen (hatte ein Auswärtsticket für das Spiel NUFC – West Ham Unted reserviert und musste es noch abholen; Anm. von Lisa Schatz). Ansonsten heißt’s natürlich nicht NUR Fußball…

Hier mein „Reiseleitfaden“:

Reiseleitf2
Originaleintrag aus meinem Reisetagebuch. Foto: Lisa Schatz

Mehr zu meinen Erlebnissen in den nächsten Tagen. Ich verabschiede mich nun erstmal aus Hagen->Wuppertal und sag dir, liebe(-r) Leser(-in),

‚Have much fun‘!

Lisa